Nachts
In der Nacht, wenn alle Stimmen ruhen
Das Zimmer ist dunkel und leer
Innere Stimmen erwachen und dich ausbuhen
In deinen Geist bohren wie ein Speer
Wünscht du dir so sehnlichst einen Ausweg
Hinauszukommen aus dem Nichts
Dem dunklen und verworrenen Laufsteg
Das Innere deines verlorenen Ichs
Du hast vergessen wie man sich freut
Hast so vieles schon bereut
Das immer in der Nacht dich plagt
Wenn dein Gewissen dich anklagt
Dir bleibt nichts anderes als dort zu sitzen
Im Dunkel an dir selbst zu zweifeln
Siehst die Fänge der Dämonen aufblitzen
Doch siehst sie auch weiterhin verweilen
Schauen dich an und machen dir Angst
Erfreuen sich an deinem leiden
Du weißt, dass du es nicht kannst
Scheiterst daran, sie zu vertreiben
Wird es jemals anders sein
In der Nacht nur einmal nicht allein
Einen Freund der dich umarmt
Die Nacht zu gehen sich erbarmt