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Die originale Zusammenfassung des Autors

Marcus alias „w1n5t0n“ ist 17, smart und ein begeisterter Gamer. Als Terroristen die Oakland Bridge in San Francisco in die Luft sprengen, befinden er und seine Freunde sich zur falschen Zeit am falschen Ort. Agenten der Sicherheitsbehörde halten sie für verdächtig und verschleppen sie auf eine geheime Insel, wo sie tagelang verhört, schikaniert und gedemütigt werden. Als Marcus freikommt, hat sich San Francisco in einen Überwachungsstaat verwandelt. Jeder Bürger – ein potenzieller Terrorist; Menschenrechte – zweitrangig; Freiheit – ein „Sicherheitsrisiko“.
Marcus und seine Freund können nicht akzeptieren, was geschehen ist – und beschliessen, sich zu wehren. Mit Hilfe subversiver neuer Medien organisieren sie sich zur „Gamer-Guerilla“. Ihr Plan: Sabotage der staatlichen Überwachung. Ihre Waffen: die Zukunftstechnologien Ihr Ziel: der Sturz der Regierung.

Meine Zusammenfassung

Marcus Yallow, ist 17 und sehr gescheit, wohnhaft in Goat Hill in San Francisco und gekidnappt von der Regierung Amerikas. Marcus alias „w1n5t0n“ (nicht wee-eis-enn-fünf-tee-null-enn, sondern Winston) ist der King der Schule Cesar Chavez High – jedenfalls was Elektronik anbelangt. Er verbreitet das Xnet unter den Jugendlichen der Millionenstadt. Als „M1k3y“ (nicht emm-eins-kaa-drei-üpsilon sondern Mikey) wird er der Anführer unter den Xnetlern. Marcus ist ein leidenschaftlicher Gamer vieler online Games.
Als Terroristen die Bay Bridge, eine viel befahrene Brücke, und den Unter-wassertunnel der BART (die Untergrundbahn von San Francisco) während der Rush Hour in die Luft sprengen, sind seine Freunde und er gerade auf dem Weg zu einem Game. Dieses spielt in der realen Welt und basiert auf vernetztem Denken. Es bricht Chaos unter der Menschenmenge aus. Jegliches Entkommen vor der Sicherheitsbehörde ist zwecklos. Es werden abertausende unschuldige Bewohner, die sich zum Zeitpunkt der Attentate in der Gegend aufhielten, gefangen genommen und verhört. Marcus und seine Freunde (1 siehe Anhang dieses Themas) werden in einem schwarzen Lastwagen auf eine geheimnisvolle Insel, die Treasure Island, gebracht. Andere werden ausser Landes gebracht (2). Auf Treasure Island werden die Vier verhört, geschlagen, in Wasser getaucht, und bekommen kein Essen. Sprechen dürfen sie miteinander nicht und je länger sie schweigen, desto schlimmer wird es für sie. Das DHS, die Heimatschutzbehörde, verdächtigt die Freunde als Anhänger von Al Qaida.
Je mehr sie sagen, dass sie es nicht waren, desto weniger glaubt die DHS. Sie nehmen Marcus das Handy, die Memorysticks, den WLAN-Finder und den RFID-Killer/Kloner (Radio Frequency ID) weg. Die Passwörter seines E-Mail-Accounts und des Laptops, den er selber gebaut hat, quetschen sie aus Marcus heraus. Damit verschaffen sie sich die Möglichkeit, seine E-Mails, Dateien und SMS zu lesen. Auf diesen finden sie jegliche Informationen, die Marcus nur noch verdächtiger machen. Nach seiner Freilassung wird er deshalb noch strenger kontrolliert als bisher. Er lässt sich das nicht bieten und beschliesst, die Regierung zu stürzen, indem er alles einer bekannten und vertrauenswürdigen Journalistin erzählt. Sie ist eine Bekannte seines Vaters. Einige Tage später, als sie alles recherchiert hat, veröffentlicht sie den Artikel mit Marcus‘ Informationen im Bay Guardian:


Guantánamo-in-der-Bay
Wie das DHS unsere Kinder und Freunde vor unserer Haustür in Geheimgefängnissen festhält.
Von Barbara Stratford,
exklusiv für den Bay Guardian



Man hat uns erklärt, dass sich die Welt für immer verändert habe, nachdem unbekannte Täter die Bay Bridge in die Luft sprengten. Tausende unserer Freunde und Nachbarn starben an jenem Tag. Fast niemand wurde je geborgen, ihre sterblichen Überreste vermuteten wir bislang auf dem Grund des Hafens der Stadt.
Doch eine unglaubliche Geschichte, die der Berichterstatterin durch einen jungen Mann zugetragen wurde, den das DHS wenige Au-genblicke nach der Explosion verhaftete, legt nahe, dass unsere eigene Regierung viele von denen, die wir für tot hielten, illegal auf Trea-sure Island gefangen hält – jener Insel, die kurz nach dem Anschlag evakuiert und zum Sperrgebiet erklärt wurde …

Seite 418-419 im Buch; Zeitungsbericht von Barbara Stratford über das Xnet und den Anschlag auf die Bay Bridge.


Wegen diesem Zeitungsbericht wurde Marcus wieder verhaftet. Ange und Darryl sitzen immer noch auf Treasure Island in Gefangenschaft. Als Marcus wieder zu Ms Zirkelschnitt zum Verhör gehen muss, wird er in einen Wasserbehälter kopfvoran eingetaucht. Die reinste Folter! Aber er sagt immer noch nicht aus, und bestreitet alles, was ihm vorgeworfen wird.
Mit Hilfe des Artikels kann Barbara Stratford die Regierung der Vereinigten Staaten überzeugen, dass da in San Francisco nicht alles mit rechten Dingen zu-und hergeht. Sie geht mit Sicherheitsleuten der Regierung nach Treasure Island. Dort trifft sie Marcus und sieht, wie er ins Wasser eingetaucht wird. Sofort werden Ms Zirkelschnitt und ihre Helfer verhaftet. Zusammen mit Barbara und den Sicherheitsleuten kann Marcus auch seine Freunde und Mitinsassen befreien. Darryl geht es gesundheitlich und psychisch jedoch so schlecht, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden muss.
Als alles wieder so war, wie es sein sollte, gingen die Jugendlichen zur Schule und der Alltag kehrte wieder ein. Marcus bleibt jedoch bekannt und wird als Held dargestellt. Ange und er bummeln durch die Strassen San Franciscos und haben Hunger, sie entscheiden sich, einen Burrito zu kaufen. Und: „Da küsste sie mich, und ich küsste sie zurück, und es dauerte einige Zeit, bis wir dazu kamen, den Burrito zu holen.“

Anhang

Anhang
(1) Marcus‘ beste Freunde sind Van, Darryl, Jolu und später dann noch Ange, die nicht beim ersten Mal gefangen wurde. Die ganze Geschichte dreht sich eigentlich um Darryl, der nicht wie die anderen nach Hause zurückgekehrt ist, sondern die ganze Zeit im Gefängnis sass.

(2) Zeb, ein anderer Freund von Marcus, erklärt auf Seite 431, was mit einigen Menschen aus San Francisco geschehen ist:

„Einige von denen, die mit uns auf Treasure Island waren, wurden mit Hubschraubern weggebracht. Ausser Landes. Es gibt Länder, in die Amerika die Folter auslagern kann. Länder, in denen du verrottest. Für immer. Länder, in denen du dir irgendwann nur noch wünschst, dass sie es durchziehen, dich ein Loch ausheben lassen und dir dann von hinten in den Kopf schiessen, wenn du davor stehst.“
Marcus sagt dann:
„Man kann nichts erreichen, wenn man nichts unternimmt. Das ist unser Land. Sie haben es uns weggenommen. Die Terroristen, die uns angreifen, sind immer noch frei – wir nicht. Ich kann nicht ein Jahr, zehn Jahre, mein ganzes Leben untertauchen und warten, dass mir die Freiheit zurückgegeben wird. Freiheit ist etwas, das du dir nehmen musst.“

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